Die Digitalisierung hat die längst erreicht. Laut einer Studie bestätigen 77 Prozent der Stadtwerkemanager, dass der Digitalisierung im kommenden Jahr eine besonders hohe Relevanz beizumessen ist. Das Zusammenspiel aus ambitionierten Klimazielen und der Entwicklung disruptiver Technologien beschleunigt die Transformation des gesamten Energiesektors. Dementsprechend setzen sich auch in NRW zunehmend mit den Chancen der Digitalisierung auseinander, um komplexe Prozesse zukunftsorientiert anzupassen. Mit intelligenter Software für sind neue Marktchancen zu identifizieren und strategisch auf vorhandene bzw. neu entstehende Geschäftsfelder abzustimmen. Es gibt keine Zweifel: Die Integration von entsprechender verspricht enorme Effizienzpotenziale. Nun gilt es diese Potenziale auf kommunaler Ebene auszuschöpfen und eine datenbasierte der Geschäftsprozesse durch Energiesoftware voranzutreiben.

Software für Stadtwerke ermöglicht die Steuerung von dezentralen Anlagen

Als zentraler Transformationstreiber stellt die eine der größten Herausforderungen für Stadtwerke in NRW dar. Der Trend bewegt sich heutzutage zielgerichtet in Richtung Dezentralität. Wo früher ein zentrales Stadtwerk für die Stromversorgung sorgte, sind heute viele dezentrale, regenerative Kleinanlagen. Inzwischen sind über 90 Prozent der erneuerbaren Energien mit Verteilnetzen verbunden. Die Stromerzeugungskapazitäten in den Verteilnetzen übersteigen damit die Kapazitäten des konventionellen Übertragungsnetzes. Dieser Trend erfordert die Entwicklung von innovativer Software für Energieversorger zur digitalen Vernetzung der Anlagen. Mit intelligenter Software für Stadtwerke lassen sich NRW- und bundesweit smarte Verteilnetze etablieren, die selbst in Zeiten von wetterbedingten, volatilen Stromerzeugungsmengen für Stabilität im sorgen.

Auch Studien sagen voraus, dass der Energiesektor in absehbarer Zeit wohl komplett von dezentralen Stromerzeugungsquellen und Speichertechnologien dominiert wird. Dies erfordert gegenwärtig wie auch in Zukunft die Entwicklung von intelligenter Software für Stadtwerke, die auf technisch zeitgemäße Steuerungsmöglichkeiten der Anlagen abzielen. Einige Energiedienstleister wie beispielsweise Uniper, bieten digital Software für Stadtwerke an, die sogar auf mobilen Endgeräten abrufbar ist.

Netzautomatisierungslösungen gleichen Belastungssituationen aus

Ein aktuelles Problem, das durch den anhaltenden Transformationsprozess der Energiewirtschaft hervorgerufen wird, ist der Umgang mit Erzeugungsüberschüssen und Überlastungssituationen. Dieses Problem ist auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene präsent und erfordert eine systematische Abstimmung auf den jeweiligen Energiebedarf. Intelligente Verteilnetze, die lokale Anlagen mit überregionalen Anlagen verbinden, ermöglichen dabei die gezielte Steuerung von Energieflüssen. Mit entsprechender Software für Stadtwerke können so Flexibilitäten auf Erzeuger- und Verbraucherseite effizient genutzt werden. Die übergeordnete Zielsetzung ist es dabei, Stromeinspeisungen sowie Entnahmen zu optimieren, um im Endeffekt Netzstabilität und Versorgungssicherheit zu garantieren. Für die Entwicklung maßgeschneiderter Software für Stadtwerke kann es daher hilfreich sein auf die Kompetenzen und Partner von Energiedienstleistern zurückzugreifen.

Das (IoT) ist laut Expertenstimmen eine Innovation mit revolutionären Auswirkungen auf die Energiewirtschaft. Auch Stadtwerke in NRW ziehen daraus wertvolle Erkenntnisse, um sich für die bevorstehende Energiewende mit flexibler aufzustellen. Die datenbasierten Anwendungen, die auf dem IoT aufbauen und mit innovativer Sensorik ausgestattet sind, ermöglichen dank Big-Data-Algorithmen die Kombination und Weiterverarbeitung von Echtzeitdaten. Dadurch lassen sich Verbrauchs-und Erzeugungsprognosen mit enorm hoher Präzision treffen.

Mit Software für Stadtwerke ein effizientes Energiesystem schaffen

Eine ebenso tragende Rolle spielt die technische Ausreifung von Speichertechnologien, die eine Vielzahl an Problemen der Energiewirtschaft löst. Mit speziellen Batterien lassen sich heutzutage Stromüberschüsse speichern und je nach Bedarf ins Stromnetz einspeisen. Gerade in Zeiten von stark schwankenden Stromerzeugungsmengen durch , ist das Potenzial der Stromspeicherung ein großer Schritt Richtung Stabilisierung der Stromnetze. Stadtwerke müssen daher mit Energiemanagement Software aufgerüstet werden, um den technischen Anforderungen der Energiewirtschaft gerecht werden zu können. Mit dem entsprechenden Aufbau einer IT-Infrastruktur im Bereich des Energiemanagement streben die Anlagebetreiber nach einem nahezu vollautomatisierten Betrieb der Anlagen.

Dazu ist allerdings die Installation von ausgereiften Mess- und Kommunikationssystemen nötig. Diese garantieren dank einer hohen Berechnungsgenauigkeit der Energieflüsse eine abgestimmte Koordination über alle Netzebenen. Laut Stadtwerke Energie Verbund werden in NRW im Zuge dessen immer mehr Haushalte mit sogenannten Smart Metern (intelligente Stromzähler) ausgestattet. Und auch die Verbraucherzentrale bestätigt: Die neuen Stromzähler kommen ab 2020 auch für Haushalte mit einem Stromverbrauch von mehr als 6.000 kWh verpflichtend zum Einsatz. Damit sollen Haushalte sukzessive an die innovative Echtzeit-Datenerfassung über den eigenen Stromverbrauch herangeführt werden, um einen Überblick über günstige Tarifzeiten zu bekommen und somit Energiesparpotenziale zu identifizieren. Zudem sind die intelligenten Stromzähler in der Lage die Daten verschlüsselt an Stromversorger zu übermitteln, was einen effizienten Betrieb und umweltschonenderen Umgang mit Stadtwerke Energie ermöglicht. Langfristiges Ziel ist es, die flächendeckende Installation bis 2032 realisieren.